Museum der Arbeit
Stiftung Historische Museen Hamburg
Auf einem ehemaligen, heute denkmalgeschützten Fabrikgelände ist das Museum der Arbeit zu Hause. Auf drei Etagen zeigt es anschaulich, wie sich Leben und Arbeiten in den vergangenen 200 Jahren verändert haben. Ein besonderer Blickfang auf dem Museumshof ist das Schneidrad TRUDE, mit dem die vierte Röhre des Elbtunnels gebohrt wurde.
Das Museum der Arbeit versteht sich als lebendiges Museum: Viele der historischen Maschinen sind noch immer in Betrieb. In den Druckwerkstätten können Besucher*innen selbst aktiv werden und mit fachlicher Unterstützung eigene kleine Druckerzeugnisse herstellen.
In seinen Sonderausstellungen widmet sich das Museum aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen und richtet zugleich den Blick nach vorn. Ein zentraler Ort dafür ist die Zukunftswerkstatt im Torhaus – ein Raum für Austausch, Beteiligung und gemeinsames Nachdenken über die Frage, wie wir in Zukunft arbeiten wollen. Hier können Ideen für eine gerechtere und nachhaltigere Arbeitswelt entdeckt, diskutiert und weiterentwickelt werden. Themen wie Future Skills, nachhaltige Zukunftsbranchen und soziale Gerechtigkeit stehen dabei im Mittelpunkt. Offene Freiflächen laden zudem zur kreativen Mitgestaltung ein. Der Zugang ist offen und kostenfrei.
Im Obergeschoss des Torhauses befinden sich die Kompetenz-Werkstätten Technik und Kreativität, die mit historischen und aktuellen Arbeits- und Produktionstechniken zentrale Orte für das Vermittlungs- und Bildungsprogramm des Museums der Arbeit sind.
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